Akkreditierung

Alle MWT-Studiengänge akkreditiert

ASIIN-Siegel

Studiengänge werden akkreditiert, um ihre Qualität und Studierbarkeit festzustellen bzw. nachzuweisen. Dies geschieht über sogenannte Akkreditierungsinstitutionen, die wie eine Art „TÜV“ dem Studiengang ein Qualitätssiegel verleihen. Diese Agenturen – im Falle unseres Studiendekanats ist dies die ASIIN – werden durch den Akkreditierungsrat geprüft und eingesetzt.

Für die Kultusministerkonferenz bildete 1988 die Weiterentwicklung der Qualität von Studium und Lehre das übergeordnete Ziel der Etablierung des Akkreditierungswesens. Auch wenn es an manchen Universitäten unterschiedliche Auffassungen über den Sinn oder die Aussagekraft einer Akkreditierung gibt, so wird im Rahmen eines Akkreditierungsprozesses über viele unterschiedliche Dimensionen systematisch die Logik und Wirksamkeit des Qualifizierungsprozesses in einem Studiengang überprüft. Dabei spielen u.a. die selbst gesteckten Qualifikationsziele des Studiengangs, seine Konzeption und seine Studierbarkeit eine wichtige Rolle. Beurteilt werden aber auch das Prüfungssystem oder die Ausstattung hinsichtlich personeller, sachlicher oder räumlicher Ressourcen. Diese Prüfung nimmt jedoch nicht die Akkreditierungsinstitution an sich vor, sondern von ihr beauftragte Gutachter. Diese Gutachter prüfen zunächst den Selbstbericht – eine Bestandsaufnahme über die zentralen Eckdaten des Studiengangs – und machen sich in der Folge dann im Rahmen einer sogenannten Begehung selbst ein Bild über die Situation. Hierbei prüfen die Gutachter, die im Übrigen nicht nur aus Professoren bestehen, sondern auch mit einem Unternehmens- sowie einem Studierendenvertreter besetzt sind, die oben genannten Qualitätsziele.

Obwohl eine Akkreditierung sehr aufwendig für eine Universität ist, bietet sie aus unserer Sicht für alle Beteiligten Vorteile. Für die Universität bedeutet die Entscheidung zur Akkreditierung, dass sie dies zum Anlass nimmt, noch einmal systematisch über alle später beurteilten Parameter nachzudenken. Häufig werden bereits im Vorfeld einer Akkreditierung gewisse Veränderungen vorgenommen, die einen Studiengang „besser“ machen. Im Akkreditierungsprozess selbst erhält die Universität eine Fremdeinschätzung über die Qualität des Studiengangs. Es ist nicht verwunderlich, dass sich diese manchmal auf Dinge bezieht, die die Universität selber gar nicht bemerkt hat und sich insofern positive Impulse aus externer Sicht im Rahmen eines regelgeleiteten Prozesses berücksichtigen lassen.

Für die Studierenden bedeutet die Entscheidung, ihr Studium in einem akkreditierten Studiengang zu absolvieren, eine gewisse Sicherheit. Nicht immer und nicht für jeden Bewerber ist hinreichend transparent, wie genau der Studiengang ausschaut, worin er sich unterscheidet, ob er tatsächlich gut studierbar ist, ob es definierte „Mobilitätsfenster“ gibt, innerhalb derer ein Auslandssemester ohne Zeitverlust möglich ist usw. Eine vorhandene Akkreditierung bietet hier eine gewisse Entscheidungssicherheit. Und schließlich zeigt eine Akkreditierung auch Unternehmen oder anderen Nachfragern von Universitätsabsolventen deutlich an, dass diese nicht „irgendwo“ studiert haben, sondern ein systematisch evaluiertes Studienprogramm absolviert haben, dass u.a. unter Beteiligung eines Unternehmensvertreters nicht nur auf Wissenschaftlichkeit, sondern auch auf Praxistauglichkeit geprüft wurde.

Das Dekanat Managementwissenschaften und Technologie bekennt sich daher offensiv zur Akkreditierung ihrer Studiengänge. Wir sind stolz darauf, dass alle in unserem Dekanat geführten Bachelor- und Masterstudiengänge durch die renommierte Agentur ASIIN akkreditiert wurden. Entscheiden Sie sich also als Studierender für einen Studiengang an unserem Dekanat oder als Unternehmen für einen Absolventen unseres Dekanats, so bürgen wir aufgrund des uns verliehenen Akkreditierungssiegels für die Qualität des zugrundeliegenden Studiengangs.

Prof. Dr. Thomas Wrona (Dekan)